Wissenswertes über Parkettböden und Holz

Entschliesst man sich für einen Holzboden,sollte man sich im klaren darüber sein, dass Holz gewisse natürliche Eigenschaften hat:

  • Durch natürliche Lichteinwirkung kann sichHolz verfärben/abdunkeln
  • Holz kann Quellen und Schwinden (Fugen im Parkettboden).
  • Bei unachtsamer Benutzung kann er leicht zerkratzen.
  • Farbdifferenzen im Holz selbst sind nicht auszuschliessen. Auch bei uni Sortierung.

Das Arbeiten des Holzes
Risse und Formänderung durch das Schwinden: Ein frisch gefällter Baum enthält etwa bis zu 150 Prozent Wasser, bezogen auf das Trockengewicht des Holzes (Holzfeuchte 0%). Holz für Parkettarbeiten darf je nach Verwendungszweck, nur folgende Feuchte haben: Holz für Parkettarbeiten in Innenräumen 7-9%.

Das Holz muss also getrocknet werden. Durch das Trocknen (Verdunstung des Wassers aus den Zellwänden) mittels natürlicher oder technischer Trocknung, verringert sich das Volumen des Holzes, sobald die Holzfeuchtigkeit unterhalb des Fasersättigungsbereichs sinkt.

Die Verringerung des Volumens wird als Schwinden des Holzes bezeichnet. Trockenes Holz kann aber auch wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Dieser Vorgang wird als Quellen des Holzes bezeichnet.

Beim Schwinden und Quellen verändert das Holz seine momentanen Abmessungen und unter unter bestimmten Bedingungen auch seine Form. Es kann sich dabei werfen, verziehen, reissen und/oder hohl werden. Diese Eigenschaften des Holzes werden unter dem Begriff "Arbeiten des Holzes" zusammengefasst.


Wieso knarrt ein Holzboden?

Es gibt verschiedenste Ursachen für das Knarren eines Holzbodens. Hier die häufigsten:

  • Wenn bei der Konstruktion des Unterbodens / bzw. Decke zu dünne Balken, Holzbretter oder Spanplatten verwendet wurden, dann kann sich beim Gehen die ganze Konstruktion biegen und es entstehen Knarrgeräusche.
  • Wenn Holz an Holz reibt, zb. wenn ein schwimmend verlegter Spanplatten-Boden nicht überall rundherum genügend Abstand zu den Wänden und den Türzargen hat.
  • Alte Parkett Dielen und Bretter können beim gehen aneinander reiben.
  • Genagelte Holzböden, eine todsichere Methode um laute Knarrgeräusche zu erzeugen. Das Holz reibt an den Nägeln, und an sich selbst.

Wie kann man Böden entknarren?
Das muss jeweils vor Ort genau abgeklärt werden. Eine Methode die praktisch immer Abhilfe verschafft, ist sämtliche losen, knarrenden Elemente zu entfernen, oder sehr gut zu verschrauben. Ist der Boden "ruhig", verlegt man eine ca. 5 mm dicke Schallschluckmatte. Darauf verlegt man einen Spanplatten Boden schwimmend, (wasserfeste Platten, 3cm). Die Platten dürfen nirgends anstossen, oder befestigt werden. Sie haben dann einen Top-Boden, auch spielende Kinder etc. erzeugen keinen Lärm mehr.

 

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